Mittwoch, 16. März 2011

Opferhaltung aufgeben

Sehen andere denn nicht, wie sehr ich leide?
Begreifen sie nicht das ich Hilfe brauche?

Es geht nicht drum, ob andere sehen, oder sich um uns kümmern.
Es geht drum, ob wir sehen und uns um uns selbst kümmern.
Wenn wir unseren Finger auf andere richten und von ihnen Mitgefühl erwarten,
dann nur deshalb, weil wir unseren eigenen Schmerz noch nicht völlig angenommen haben.
Wir ahben leider den Punkt noch nicht erreicht, an dem wir selbst sorgsam mit uns umgehen.
Wie erhoffen uns von anderen, was wir selbst noch nicht erlangt haben.

Es ist unsere Aufgabe, Mitgefühl mit uns selber zu haben.
Wenn wir das schaffen, haben wir den ersten Schritt erreicht, unsere Opferhaltung aufzugeben.
Dann sind wir auf dem Weg in die Freiheit und der Eigenverantwortung,
denn wenn wir uns Sorgfalt entgegenbringen sind wir auf dem Weg zur Veränderung.

Auszug von Melody Beattie, Kraft zum Loslassen

3 Kommentare:

  1. Hi Regenfrau,
    ja es ist aus einem Buch.
    Ich lese täglich "tägliche Meditationen für die innere Heilung", von Melody Beattie. Es hilft mir immer durch den Tag und irgendwie passt es immer.
    Dachte ich hätte es noch drunter geschrieben, habe es jetzt nachgeholt.

    AntwortenLöschen
  2. Oh! Kenn ich natürlich und liegt...äh...im Bücherschrank, weil ich dachte: machste mal ne Pause und liest was anderes. Nein, ich hol es wieder raus, denn es sind sooo hilfreiche Sachen da zu lesen ;)
    Schönen Tag Dir!

    AntwortenLöschen