Mittwoch, 23. Februar 2011

Aha Effekt

Ich habe mich gefragt warum ich mich nicht so gut fühle in letzter Zeit.
Aber seit gestern war es so klar!
Der Aha Effekt!
Da ich ja kein Internet habe zur Zeit, kann ich nur in mein Buch schreiben.
Durchs schreiben finde ich besser zu mir und zu meinen Gefühlen.
Super, ich habe mal wieder das gemacht was ich am besten kann, verdrängen!

Erinnerung.....? "alte liebe rostet nicht"?
Na toll, da habe ich mich doch ganz schon emotional verguckt, aber da es aber kein Sinn hat, weil zu kompliziert und so, habeich da gar nicht erst weiter gemacht.
Mein Herz braucht etwas mehr Zeit, als nur einen Tag weinen oder so.
Als es mir dann schlecht ging, wenn kann ich da am besten um mich haben...
Ja genau meinen ex P.
Weil er mich kennt, weil er ein ruhiger Typ ist und einfach nur da.
Mein Freund ist mir dann zu stressig und nach dem ganzen Theater mit meinem Sohn, ect haben wir uns eh nicht viel zu sagen.
Na super Chaos. Kein Wunder, dass das nicht funktioniert.
Ok, Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, aber das Reicht nicht.
Handeln!
Also weniger Ex, viel Gespräch mit noch Freund und viel Zeit für mein armes kleines Herz.
Zeit zu realisieren und zu heilen, dann gut überlegen und lösen von Problemen.

Eins nach dem anderen, sage Bescheid wenn ich soweit bin.
Ärgere mich, das ich das ich immer noch bei lösen von Problemen, so viel Schwierigkeiten habe.
Aber der aha Effekt ist schon mal da.
Besser als nichts, oder?

Aber worauf ich warnsinnig stolz bin, ich habe nicht weiter gemacht...
Habe auf mein Blumenbeet gehört und habe es beendet bevor es anfing.
Es war das Beste was ich je bewußt gemacht habe.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Nicht jeden tag

Leider kann ich jetzt nicht jeden Tag schreiben, da ich ein neuen Anbieter habe und noch ca zwei Wochen warten muss, bis ich ins Netz kann. Schreibe jetzt mit meinem iPhone. Gutes ding.
Mein Tag heute war ganz gut, war mal wieder auf der Rolle, inliner fahren. Ich liebe die Ruhe und die Natur. Nur ich und ich.... Da kann ich denken, reden oder weinen. Weit und breit nichts. Dann höre ich nicht mal Musik. Heute habe ich meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Ich denke ich kenne den weg der vor mit liegt.
Alleine....
Aber noch schaffe ich das nicht so, noch nicht, aber er wird kommen der Tag.
Da bin ich mir sicher.
Ich schaffe das, das fühlt sich richtig an, tief in mir. Ich möchte zu mir finden und das geht nur wenn ich alleine bin.
Aber alles zu seiner Zeit, habe es nicht eilig.
No Druck and Stress.

Gut zu wissen wohin die Reise führt, nur noch nicht wann.
Bis bald.

Dienstag, 15. Februar 2011

Schreiben

Heute geht es mir "Engel sei dank" wieder besser.

ich weiß zwar immer noch nicht in welche Richtung ich gehen soll, habe aber so eine Ahnung.
Erstmal muss ich anfangen mein Blumenbeet zu fühlen.
Anfangen herauszufinden was ich wirklich fühle und möchte.

Am besten geht das übers schreiben, wenn mich etwas beschäftigt, schreibe ich es auf.
Aber nicht nur einmal!!!! Bis zu fünf Mal hat mir mein Therapeut mal gesagt, dadurch wird alles klarer und die Wortwahl ändert sich. Alles wird klarer.

Ich habe ein Buch gelesen in dem man sogenannte Liebesbriefe schreiben kann.
Sie passen zu allen Situationen, man kan sie täglich anwenden und haben mit dem normalen Liebesbrief so nichts zu tun.
Obwohl sie Liebesbriefe heißen, kan man sein gesammtes Gefühlsspektrum ausdrücken.
Wut, Trauer, Angst, Kummer und Liebe.
Sie haben mir schon oft geholfen.
Angefanngen habe ich mit meinem Freund damals, so konnte ich alle meine Emotionen mal aufschreiben.
Am besten hat mir der Brief an meine Eltern geholfen, da bin ich so einiges losgeworden.
Ich habe den Brief an meine Eltern nie abgegeben, aber es tut gut es mal zu fühlen und loslassen.
Seit dem habe ich verzeihen können. Es tut seit dem nicht mehr so weh.
Das geht so:

Liebe/er....

Ärger:
Ich bin wütend, weil....
Ich bin ärgerlich, weil....
Ich hasse es, wenn.....
Ich bin es leid, mich ......
Trauer:
Ich bin traurig, dass....
Ich bin traurig, weil....
Ich fühle mich verletzt, weil....
Ich habe das Gefühl, es ist....
Angst:
Ich habe Angst, dass ....
Ich habe Angst, weil....
Reue:
Ich bin betroffen, wenn....
Es tut mir  leid, dass....
Ich bin beschämt, dass....
Liebe:
Ich bin Glücklich, dasss...
Ich möchte gerne, dass....
Ich liebe, dass....

Postskriptum:
Das ist die Antwort die ich gerne von dir hören würde.....

Mindestens je fünf Sätze!
Aber Zeit muss sein, ich bin erst in die Wut, ich musste sie richtig spüren.
Alles aufschreiben, einenTag später bin ich in die Trauer und so weiter.

Es hilft wirklich, auch bei Kleinigkeiten.
Dann je Thema einen Satz.

Beispiel:
Lieber......,
ich bin so wütend, dass du wieder zu spät gekommen bist.Ich bin so traurig, weil du mich vergessen hast.
Ich habe Angest, dass du Dir nichts mehr aus mir machst. Es tut mir leid, dass ich unversöhnlich bin. Ich liebe dich und verzeihe dir, dass du zu spät gekommen bist. Ich weiß dass Du mich wirklichl liebst.
Danke, dass du es wenigstens versucht hast.

Deine....
Versucht es mal!!!

Montag, 14. Februar 2011

Wie soll mein Weg weitergehen...

Wenn ich in mich gehe, fühle ich eine tiefe Traurigkeit.
Bin etwas blockiert und frage mich wie es weiter geht.
Habe soviel Gedanken und kann keinen klar fassen.
Stehe an einer Weggablung und kann mich nicht entscheiden,
welchen Weg ich gehen soll.
Ehrlich gesagt habe ich auch etwas Angst.

Ich weiß tief in meinem inneren das ich gehen muss, meinen Weg alleine.
Das ich loslassen muss, um weiter zu wachsen.
Es fällt mir so schwer, kurz bevor ich den Schritt wage, habe nicht die Kraft.

Jetzt fühle ich mich wie ein Versager, habe wieder gekniffen und verharre in einem Leben,
was ich so gar nicht möchte.

Meine Engelkarten sagen mir:
Klarheit
Das ein ununterbrochenbeschäftigter Kopf voller Gedanken krank ist.
Ein ruhiger klarer Geist hingegen ist etwas göttliches.
Bringe das ununterbrochene Geplapper deiner Gedanken zum Schweigen.
Setzte dich ruhig hin damit du die Stille in deinem Inneren entdecken kannst.
Du wirst alles anders sehen und deine Entscheidungen aus innerer Kraft und Klarheit heraus treffen können.

Erkenntnis
Unterziehe dich selbst und deiner jetzigen Situation einer Eingehenden Prüfung.Führe dir die Gründe für deine Situation und für deine Herausforderung vor Augen. Ehe du eine Entscheidung triffst, verschaffe dir Klarheit über die Situation und deine Einstellung dazu.
Selbsterkenntnis ist das Fundament, das du brauchst,um tragfähige Beziehungen und Freundschaften aufzubauen und auch in Deiner Arbeit etwas zu bewegen.

Auch in meinem Job wird der Druck großer, sie sind total am durchdrehen und jede Kleinigkeit wird dir unter die Nase gerieben.
Mehr Druck, mehr Fehler.
Fühle mich nicht mehr frei und überlege,ob ich das überhaupt noch will.
Es fühlt sich nicht mehr so richtig an.

Ja die Engelkarten haben ja so recht und interessant ist, das es immer zu Thema passt was ich ziehe.
Aber das Umsetzen ist so, schwer.

Wie soll mein Weg weitergehen???
Wie soll er aussehen, wohin möchte ich gehen???











Freitag, 11. Februar 2011

Blumenbeet im Bauch

Heute war ich bei meinem Therapeuten.
Er ist Megastolz auf mich und findet das ich durch die Reise in die Vergangenheit einen wichtigen Schritt getan habe.
Ich bin auf der Suche nach mir, mich zu finden, das ist der Weg.
Zu wissen was alles war, endllich eine Erklärung zu haben.
Eine Erklärung!!!!!
Es erklärt meine Rastlosigkeit all die Jahre, nie angekommen sein. Mich nirgenswo zu Hause zu fühlen.
Das erste Mal in meinem Leben habe ich eine eigene Wohnung, so schnell gebe ich die nicht her.
Ich wohne da nun ein Jahr, aber so richtig zuhause fühle ich mich immer noch nicht.
Der Anfang war echt schlimm, so einsam habe ich mich in meinem Leben nicht gefühlt.
Wußte nichts mit mir anzufangen.
Aber es wird.....

Die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern, aber meine Zukunft liegt in meiner Hand und die schreibe ich.
Was hilft sind Bilder, ich soll in Bildern denken und fühlen, so klappt das am besten.
Also stelle ich mir vor ich habe ein Blumenbeet in meinem Bauch.....
In meinem Blumenbeet ist ganz viel Unkraut am wuchern, er muss erstmal entfernt werden.
Diese Arbeit ist anstrengend, aber notwendig um die schönen Blumen einmal wachsen zu sehen.
Ich bin gerade am Unkraut vernichten.
Abends bin ich echt geschafft.... ;-)

Lass die Blumen leben und wachsen...
jede Blume wird einen Namen haben, jede eine Bedeutung und Wichtigkeit mit Anteilen an mein Leben.
Die Blume der Vorsicht, der Angst, der Liebe, der Hoffnung, der Entspannung.....gerade so wie ich es fühle,gerade was eben dran ist.
Jede wird gesehen und ernst genommen.
Ich brauche nicht mehr meinen Bauchgefühl fragen, nein....ich frage meine Blumen.
Ist irgendwie schöner.

Habt ihr auch ein Blumenbeet angelegt, oder mal versucht in Bilder zu denken?

Donnerstag, 10. Februar 2011

Abgetaucht

Hey ich bin wieder auf dem Weg, noch etwas wackelig, aber es wird wieder.

Bin erstmal abgetaucht und versuche, dass was mein Körper versucht mir mitzuteilen, ernst zu nehmen.
Jetzt heißt es, Wunden lecken und pflege.
Nur das nötige erledigen, wie Arbeit.
Ganz wichtig, wieder täglich nach der Arbeit meine Ruhephasen, in Form von Meditaionsreise mit meinen Engeln.

Ja meine Arbeit ist wichtig, da muss ich hin, war letztes Jahr genug krank, mehr kann ich mir nicht leisten.

Ich muss die Angst als mein Freund annehmen, als jemand der mich warnt....
Aber wovor???? willst du mich warnen????

Wenn ich es weiß, werde ich es euch mitteilen.
Bis dahin bleibe ich erstmal abgetaucht., für freund und Familie.
Da liegt noch ein gutes Stück arbeit vor mir.

Aber es ist gut, so nehme ich mich und meine Umwelt mehr war.

Dienstag, 8. Februar 2011

Das Gespräch

Heute liegt etwas unangenehmes in der Luft......

Das Gespräch mit meinem Freund, bin echt stinkig und weiß nicht, ob ich das ganze überhaupt noch will.
Nach all dem was ich die letzte Zeit so erlebt und gemacht habe, bzw gefühlt habe, wäre es nur fair, ihn gehen zu lassen.

Irgendwie passt es einfach nicht, so oft schon haben wir uns getrennt und wieder versucht.
Ohne geht es mir zwar auch nicht gut, aber ist das noch liebe?
Oder einfach die Struktur der Beziehungsabhängigkeit????
Angst davor alleine zu sein?
Es gibt keine gemeinsame Zukunft, sagt ein Teil in mir, der andere sagt mir, wer weiß was danach so kommt???
Das macht mir Angst!!!!!
Lieber da bleiben, das alte gewohnte, auch wenn es nicht ideal ist.

Oh man, das ist sooo schwer.
Ein wichtiger Punkt ist der Umgang mit meinen Kindern, das klappt mal gar nicht.
Er der absolute Singel und Junggeselle, acht Jahre jünger, kein Plan von Kids.
Immer ist Ärger und Zang vorprogrammiert.
Ich stehe jedesmal in der Mitte.
Es reicht einfach.
Am Wochenende war hier wieder total Streß mit meinem Sohn, das zu Folge hatte das ich Samstag abend und Sonntag alleine verbracht habe.

Vielleicht ging es mir deshalb so schlecht.

Ich bin ja mal gespannt wie sich das Gespräch entwickelt, heute abend.
Morgen mehr.

Montag, 7. Februar 2011

Rückfall

Tja was soll ich sagen, jetzt habe ich soviel gelernt, gelesen, geredet, gefühlt.
Aber bei einem Rückfall nützt das leider alles nichts.
Alles erst muss es schlechter werden, damit es besser wird?!?

Nach vier Wochen Dauerstress, Schwimmkurs von meinem Sohn , wo leider wenig Ruhe und Zeit für mich war, hatte ich gestern mal so Lust auf garnichts.
Ich kam einfach nicht aus den Puschen.
Eigendlich wollte ich ja ne Freundin besuchen, aber ne. Null Bock.
Mal so ganz viel Zeit für mich. Habe gegen mittag meine Meditation gemacht, meinen Blog geschrieben und später nach einem Flug für meinen Somerurlaub gesucht.
Herrlich, ich habe die Zeit mit mir voll genossen.

Gegen abend bekam ich Herzschmerzen, auch nichts neues, leider passiert das ab und zu noch.
Als ich gegen abend ins Bett ging, hatte ich Schwierigkeiten einzuschlafen.
Die Ängste kamen wieder, trotz Meditations CD und Buch lesen, kam ich nicht zur Ruhe.
Habe Nachts um halb zwölf meinen Ex angerufen, er ist so einer der wenigen Menschen, dem ich in diesem Moment vertraue.
 Ich habe ihn abgeholt und er war die ganze Nacht in meiner Nähe.

Es war fast ein Jahr her, das ich den letzten Rückfall hatte.

Was lerne ich daraus, wieder zurück zu meiner Entspannung mittags.
Noch mehr auf mein Bauch hören und einen Schritt nach dem anderen machen.
Weiterhin meine Leichtigkeit genießen, so weit ich kann und daran glauben, dass es besser wird.

Dieser Rückfall lernt mich, nochmal hinzusehen ob ich was übersehen habe.
"Learning by doing"

Sonntag, 6. Februar 2011

Bauchgefühl

Wie oft nehmen wir noch unser Bauchgefühl wahr???

Menschen gegenüber denen wir gerade begegnen, oder die wir kennenlernen.
Unser Bauchgefühl sagt uns ob, das Menschen sind mit denen, wir eine Freundschaft eingehen können, oder nicht.
Unser Bauchgefühl ist immer richtig....

Leider habe ich irgendwann aufgehört, darauf zu hören.
Weil mir ja immer gesagt würde, was ich fühle sei falsch.
z. B. wenn ich hingefallen bin, hat niemand mich in den Arm genommen und mein Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit wahrgenommen, nein, es wurde gesagt so schlimm ist das doch nicht, oder es tut nicht weh.
Also traute ich meinen Wahrnehmung irgendwann nicht mehr.

Wie so oft in meinem Leben lernte ich Menschen kennen, die ich nicht so mochte, oder mich nicht wohl fühlen in deren Nähe.
Ich sagte mir, ich kenne sie doch gar nicht, oder jemand anders sagt, er/sie ist ein total netter Mensch.
Also erklärte ich mich bereit mal zu schauen, wie sie so sind.
Später habe ich oft Erklärungen für ihr Verhalten gehabt, wenn sie mir etwas vor den Kopf warfen,oder mich verletzten.
Wie "eigendlich ist sie/er nicht so, er/sie meint das nicht so, das ist nur weil"....
Früher oder später wurde ich von diesen Menschen entäuscht.
Aber ich traute meinem Bauchgefühl mal wieder nicht, leider habe ich diese Erfahrung schon machen dürfen.
Mein  Bauchgefühl kannt die Antwort lange vorher, ich hätte mir viel Leid und Kümmer ersparen können.

Nach einem Jahr Therapie und Gruppe, arbeit an mir, mit mir....
kann ich sagen, dass diese Fähigkeit langsam zurück kommt.
Ich immer mehr auf mein Bauchgefühl höre und handle.
Es verschont mich vor Dramen, Schmerz und Rückfällen.
Es macht mich stärker, da ich darauf höre und sehe das ich recht hatte.
Ich wachse....mein Bauchgefühl wächst.

Samstag, 5. Februar 2011

Chaosbeseitigung

So langsam lichtet sich das Chaos in meinem Leben.
Alles ergibt einen Sinn. Lücken werden geschlossen.
Leere wird mit Hofnung gefüllt.
Immer mehr merke ich meine innere Stärke.
Ich wachse und wachse jeden Tag.
Die Abhängigkeit rückt immer mehr in den Hintergrund.
Ich experimentiere viel herum, treffe mich mit neuen Menschen.
Das alles bringt Leichtigkeit in mir zurück. Etwas das lange fort war.
Ich komme jetzt sehr gut mit mir alleine zurecht, es wird.
Habe noch sooo viel vor und möchte noch einiges Entdecken.
Meine Meditation bringt mich zu mir zurück.
Ein wichtiger Teil, wenn es mal doch wieder zu viel war.
Ich weiß ich muss immer auf mich aufpassen,
damit ich nicht zurück in meine alten Muster falle.
Ja, es gibt auch Tage an denen es mir nicht so gut geht, aber auch das wird immer besser.
Ich komme zurecht und pflege mich dann.
Und ganz wichtig....meine Engel begleiten mich.

Es gibt noch viel zu tun, aber der Anfang ist gemacht und darauf bin ich Stolz.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Scham ablegen

Heute war das Thema bei uns in der Gruppe.

Ich hatte heute morgen noch darüber in meinem Buch, von Melody Beattie "Kraft zum Loslassen"tägliche Meditationen für die innere Heilung.
Darin steht:
Scham ist die überwältigende negative Empfindung, daß wir so, wie wir sind nicht richtig sind.
Scham kann uns tiefer in sinnloser und selbstzerstörerische Verhaltensweisen verstricken.
Wir schämen uns unsere Gedanken, weil wir Spaß haben, bestimmter Gefühle. Weil wir Verwundbarkeit zeigen, ect....
Scham ist ein Fluch, den andere über uns verhängen, um uns zu kontrolieren, uns dazu zu bringen, unsere Rolle in gestörten Beziehungssystemen weiterzuspielen.

Wie passt das in mein Leben....
Von klein auf habe ich zu hören und spüren bekommenn, dass so wie ich bin, ich falsch bin.
Nicht akzeptiert, nicht geliebt, geduldet halt.
Später in meinem Leben habe ich mir Beziehungen gesucht, in denen ich mich vergessen habe und nur für andere da war. So unkompliziert, vielseitig, ect....halt.
Weil so wie ich bin,  bin ich ja nicht richtig, nicht liebenswert.
Aber wer bin ich denn????

Jetzt hat sich etwas verändert, ich finde langsam heraus, wer ich bin und das so wie ich bin, ich immer richtig war und BIN.
Fange an mich zu lieben, zu akzeptieren.
Aber Menschen wie mein Chef, die mir sagen, ich müsse mich ändern, weniger emotional sein, ect.
lösen wieder diese Scham in mir aus und ich merke, dass ich da total mein gerade erst gewonnenes Selbstwertgefühl verliere.
Ich möchte mich nicht verbiegen, nicht mehr für andere und ich möchte auch nicht jedem gefallen und es soll mir egal sein was andere hinter meinem Rücken reden.
DEN ICH BIN SO WIE ICH BIN RICHTIG.

Aber es ist so schwer.....diese Scham abzulegen.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Hey wir hatte eine schöne Zeit...

Jeden Moment den ich dich traf,
war eine Herausvorderung.

Jeder Kuss den wir uns gaben ,
war etwas sinnliches.

Jede Berührung die wir austauschten,
war etwas erotisches.

Jedes Gespräch das wir zusammen führten,
war eine Bereicherung.

Jede SMS die wir uns schrieben,
war eine Verlockung.

Jedes Telefonat das wir gemeinsam hatten,
war ein Reitz.

Jede Umarmung die wir uns gaben,
war eine Erholung.

Jeder Sexuelle Kontakt,
war pure Leidenschaft.

Jedes Loslassen,
war schmerzlich.

Jede Erinnerung an uns,
wird mein Herz erwärmen.

Jede Erinnerung an uns,
wird mein Herz schmerzen.

Jede Erinnerung an uns,
wird mich den Wunsch nach mehr spüren lassen.

Jede Erinnerung an uns,
wird mich Verzicht üben lassen.

Jede Erinnerung an uns,
wird etwas ganz tolles sein.

Hey wir hatte eine schöne Zeit...