Dienstag, 4. Januar 2011

Der Baum am See

Ich sitze wie so unter meinem Baum am See.
Ich schaue aufs Wasser und denke nach,
tränen laufen über mein Gesicht.
Du, mein Baum bist mein Freund, zu dem ich oft flüchte,
wenn ich traurig bin.
Oft habe ich das Gefühl, dass du meinen Kummer verstehst.
Wenn der Wind bäßt und ich das Rauschen der Blätter höre,
habe ich das Gefühl, du willst mir etwas sagen.
Oder wie durch Zufall streicheln mich deine blätter über meine Wangen.
Ist das der Grund dafür, dass ich immer zu dir gehe?
Ich fühle mich sicher und geborgen bei dir.
Deine Stärke, die durch deien Erscheinung wirkt,
gibt mir das Gefühl, mich an dich anlehnen zu können.
Und....oft nach Stunden, wenn ich von dir gehe,
ist die Angst und all der Kummer fort.

Du bist ein echter Freund.
Danke
*
Das habe ich geschrieben, da war ich 14 Jahre jung, lange her.
Den Baum gibt es immer noch, an einem wunderschönen See.
Und auch heute gehe ich noch zu ihm, wenn ich in der Nähe bin,
einfach mal zu Besuch.
Ein Freund bleibt ein Freund.

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